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    20. Feb. 2018
Lärmsanierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn

Programm der Bundesregierung / Deutschen Bahn

 

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Schienenverkehrslärm von 2000 bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren. Zur Umsetzung dieser Ziele fördert der Bund aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen an bestehenden Bahnstrecken jährlich mit 100 Millionen Euro. Das Lärmsanierungsprogramm ist eine freiwillige Leistung des Bundes und wird von der Deutschen Bahn umgesetzt.

 

Auf Grundlage einer deutschlandweiten Prioritätenliste wird nun für Kaiserslautern eine Lärmsanierung durchgeführt. Mit Hilfe von Lärmberechnungen konnten Gebäude entlang von Schienenwegen lokalisiert werden, bei denen der Immissionsgrenzwert überschritten ist und die zukünftig einen Lärmschutz erhalten sollen.

 

Informationen über das Programm können der Broschüre „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ entnommen werden.

Stand der Planung

 

Die Lärmberechnungen für Kaiserslautern wurden bereits vom Ingenieurbüro AIT durchgeführt. Dadurch konnten Gebäude ermittelt werden, die von dem Lärmsanierungsprogramm profitieren werden. Die Gebäude, die von einer Grenzwertüberschreitung betroffen sind, können den Lageplänen (siehe Anhang) entnommen werden. Des Weiteren wurden bereits Streckenabschnitte definiert, für die eine Lärmschutzwand in Frage kommt.

Diese Planungen wurden in zwei Bürgerinformationsveranstaltungen von der Deutschen Bahn vorgestellt.

Die Veranstaltungen fanden statt:

  1. am 5. März 2015 in der Aula des Burggymnasiums Kaiserslautern für den Bereich „Trippstadter Straße/Viadukt, Bahnheim/Brandenburger Straße, Reichswaldstraße“ und
  2. am 11. März 2015 im Bürgerhaus Einsiedlerhof für den Bereich „Einsiedlerhof“

 

Die in den Veranstaltungen vorgestellten Pläne stehen im Folgenden zur Ansicht zur Verfügung.

 

 

 

Planung ohne Lärmschutzwand

Planung mit Lärmschutzwand

Maßnahmen in Kaiserslautern

 

Folgende aktive Lärmschutzmaßnahmen sind für Kaiserslautern im Rahmen der Lärmsanierung vorgesehen:

  • Lärmschutzwand (LSW) „Weilerbacher Straße“ (siehe Lagepläne 1 und 2)
    H = 2,50 m, L = 332 m, nördlich der Bahntrasse
     
  • LSW „Reichswaldstraße“ (siehe Lagepläne 7 und 8)
    H = 3,00 m, L = 462 m, nördlich der Bahntrasse
     
  • LSW „Bahnheim“ (siehe Lagepläne 7 und 8)
    H = 3,00 m, L = 721 m, südlich der Bahntrasse
     
  • LSW „Trippstadter Straße“ (siehe Lagepläne 9 und 10)
    H = 3,00 m, L = 476 m, südlich der Bahntrasse

 

Zusätzlich sind auch passive Lärmschutzmaßnahmen, z.B. an Gebäuden an denen trotz Lärmschutzwand die Grenzwerte überschritten werden, vorgesehen. Zur Abstimmung der Maßnahmen wird die Deutsche Bahn hierzu zu gegebener Zeit mit den jeweiligen Eigentümern Kontakt aufnehmen.

 

Die Realisierung der Maßnahmen wird von der Deutschen Bahn ab 2018 angestrebt.

 

Lärmaktionsplanung 2018 an Haupteisenbahnstrecken des Bundes

Unabhängig von der Lärmsanierung hat uns das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) mitgeteilt, dass die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung des EBA am 30.06.2017 beginnen wird. Die Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes betrifft die Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von 30.000 Zügen pro Jahr und damit auch die Bahnstrecke Mannheim-Kaiserslautern-Saarbrücken in Kaiserslautern.

 

Ein Lärmaktionsplan ist ein umweltpolitisches Planungsinstrument, welches die Belange des Lärmschutzes berücksichtigt. Ziel dieses Instrumentes ist, die Lärmbelastung langfristig zu senken. Indes können aus Lärmaktionsplänen keine Rechtsansprüche zur Durchsetzung von Maßnahmen abgeleitet werden. Gesetzliche Grundlage für die Lärmaktionsplanung ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) mit Bezug auf die Umgebungslärmrichtlinie.

 

Das Eisenbahn-Bundesamt wird den bundesweiten Lärmaktionsplan für Haupteisenbahnstrecken des Bundes bis Mitte des Jahres 2018 erstellen. Das Eisenbahn-Bundesamt aktualisiert den Plan alle fünf Jahre bzw. führt in weiter. Ein wesentlicher Teil davon ist die Bewertung der Lärmsituation auf Grundlage der Lärmkartierung und der Beteiligung der Öffentlichkeit.

 

Die 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung wird vom 30.06.2017 bis zum 25.08.2017 stattfinden. Die dabei eingehenden Angaben der Bürgerinnen und Bürger, Lärmschutzvereinigungen, Kommunen sowie weiteren Einrichtungen, die von Schienenlärm betroffen sind, helfen dem Eisenbahn-Bundesamt, einen Lärmaktionsplan aufzustellen.

 

Fragen und Antworten zum Thema Lärm sowie über die Möglichkeit der Beteiligung finden Sie im Internet unter:

www.laermaktionsplanung-schiene.de.

 

Fragen können Sie an das Eisenbahn-Bundesamt unter lap@eba.bund.de oder postalisch mit dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ an die Zentrale in Bonn richten.

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